Das Referendumskomitee bürgerliches NEIN zur STAF hat heute mit grosser Besorgnis die präsentierten Ergebnisse von compenswiss zur Kenntnis genommen. Es zeigt sich, dass die Sicherung der Altersvorsoge nur durch strukturelle Reformen zu schaffen ist.

Die Ausgleichsfonds AHV/IV/EO haben das Anlagejahr 2018 mit einem Minus von -1.5 Milliarden abgeschlossen, davon sind -1.3 Milliarden der AHV zuzuschreiben. Dieses Resultat ist einerseits auf die rückläufige Entwicklung der Finanzmärkte und andererseits auf das negative Umlageergebnis, insbesondere des AHV-Fonds, zurückzuführen. Anders als in den zwei Vorjahren kann die im 2018 erwirtschaftete Rendite das negative Umlageergebnis des AHV-Fonds, als Folge der demografischen
Entwicklung und der Alterung der Bevölkerung, nicht kompensieren.

Der AHV-Steuer Deal möchte mit einer Erhöhung der Beiträge zusätzlich jährlich 1.2 Milliarden zur AHV beisteuern. Die Zahlen zeigen jedoch: Die Zusatzfinanzierung durch den AHV-Steuer Deal würden nicht einmal den Verlust dieses Jahres decken! Es handelt sich dabei um eine lächerliche «Pflästerlipolitik», welche auf eine äusserst oberflächliche Art die strukturellen Probleme der AHV unter den Tisch kehren möchte! Mit dem AHV-Steuer Deal werden die Beiträge erhöht, um damit das strukturelle Defizit der AHV zu decken. Das ist nicht die Lösung! Es braucht endlich eine Reform, welche auf die zunehmende Alterung der Bevölkerung eingeht und das strukturelle Defizit der AHV nachhaltig angeht.